Über mich

Mein Name ist Marco Beyer.

Marco Beyer 2. Dan

Ich bin ein gesetzlich spät erblindeter Kampfkunstmeister, Referent für Motivationstraining, Referent für Gewaltprävention, Gewaltschutzbeauftragter, „Nicht mit Mir“ – Kursleiter, Berater im Bereich der Sicherheitskräfte, für Behörden, Unternehmer, im Sehgeschädigten- und Blindenführhundwesen und Autor sowie im Bereich der Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit tätig, der mit dem Kampfsport, der Kampfkunst und der Selbstverteidigung aufgewachsen ist.

Angefangen habe ich im Kindesalter mit Judo, dann probierte ich im Laufe meines Lebens viele Kampfsport- und Kampfkunstarten aus, wie Aikido, Karate, Tae Kwon Do, Boxen, Ninjutsu, Kung Fu, und ähnliches mehr.

Durch meine Erblindung im Alter von 27 Jahren suchte ich etwas, was auf Kontakt ausgelegt ist und so kam ich im Jahr 2008 zum Nippon / Taidô Ryû Jû Jûtsu. Ich war sofort Feuer und Flamme und fing mit dem Training an. Ich war total von diesem System fasziniert, da es auch funktioniert, wenn man ein Handicap hat und unterlegen ist.

Heute habe ich nach nahezu 20 Jahren, als einziger blinder Mensch in diesem genialen System meinen Ni Dan (2. Dan – Schwarzer Gürtel – 2. Meistergrad) abgelegt. Nun mehr habe ich die Ehre, dieses Wissen und diese Kunst an Menschen weiter geben zu dürfen, was für mich eine große Ehre ist.

Der Unterricht wird integrativ angeboten, auch wenn mein Fokus auf den sehgeschädigten Menschen liegt. Dies ist mir eine Herzensangelegenheit, da ich selbst betroffener bin. Die Inhalte dessen sind Gewaltprävention – Selbstbehauptung – Selbstverteidigung, „Nicht mit Mir“ – Kurse, Selbstbewusstseinsstärkung, De-Eskalation Kurse
und vieles Weiteres auf Anfrage, wie z. B.: Behördentraining, Privattraining, Referententätigkeit und Vortragsarbeiten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aufgrund meiner eigenen Erblindung weiß ich natürlich die Vorzüge und Möglichkeiten unter der Berücksichtigung der Einschränkungen sehgeschädigter Menschen zu schätzen und einzuordnen. Aber auch kann ich mich sehr gut in die Belange von Menschen mit anderen Beeinträchtigungen hineinversetzen und Ihnen dadurch reichhaltige Erfahrungen und Möglichkeiten für die Achtsamkeit und den Umgang mit brenzligen Situationen.

Momentan habe ich ein  Dôjô in Marburg, wo ich diese Kunst unterrichte. Des Weiteren habe ich verschiedene Standorte. Ansonsten habe ich schon in den vergangenen Jahren auf nationalen und internationalen Lehrgängen mit anderen Meistern und Großmeistern viel- und reichhaltige Erfahrungen gesammelt.

Ebenfalls habe ich in den letzten Jahren viele Veranstaltungen, Präsentationen u. ä. in diesem Bereich durchgeführt und bin als „Fachmann“ für dieses spezielle Angebot präsent gewesen. Außerdem viele Arbeiten im öffentlichen Raum.

Auch aus der regionalen und überregionalen Presse, Fernsehen, Kampfkunstmagazinen, u. a. Berichterstattungen bin ich bekannt.