Blindai Dô Ryû Jû Jûtsu

ブ ラ イ ン ド          躰 道 流 柔 術         

Blindai Dô Ryû Jû Jûtsu beschreibt die Anpassung – an die Bedürfnisse der Menschen mit einer Einschränkung – von Selbstverteidigungstechniken. Diese kann ganz und gar Manigfaltig sein. Diese sind entsprechend der Behinderung ausgelegt.

Hocheffiziente, kraftlose, aber sehr einfach strukturierte und leicht verständliche, auf Kontrolle ausgelegte Techniken. Diese beinhalten ein Zusammenspiel aus Traditionellen Techniken der Selbstverteidigung und den heutigen Anwendungsbereichen und -situationen der Gesellschaft.

Der Unterricht wird Integrativ/inklusiv angeboten, sprich es werden die Bedürfnisse der Menschen mit einer Einschränkung und derer ohne zusammengeführt, so dass ein sinnvolles Zusammenspiel auf Augenhöhe stattfindet.

Die Techniken sind inhaltlich und praktisch weites gehend auf Kontakt ausgerichtet, dadurch kann man dann auch – als gehandicapter – eine gute Möglichkeit der Selbstverteidigung gegenüber einem überlegenen Angreifer zur Verfügung haben, um diesen abwehren zu können. Natürlich alles unter dem Aspekt der Notwehrgesetzeslage Deutschlands.

Da ich selbst ein blinder Mensch und Kampfkunstmeister bin, weiß ich natürlich die Vorzüge und Möglichkeiten der verschiedenen Technikreparateure unter Berücksichtigung der Einschränkungen sehgeschädigter Menschen zu schätzen und einzuordnen, aber auch die Sinnhaftigkeit in Bezug auf Sehschädigung bestens beurteilen zu können. Aber auch kann ich mich sehr gut in Situationen unter dem Aspekt der Anwendbarkeit von Techniken unter Berücksichtigung von verschiedenen Einschränkungen hineinversetzen.

Ein Auszug aus den Techniken, die zur Anwendung kommen sind folgende, wie z. b.:

  • Befreiungstechniken
  • Würgeabwehren
  • Kontrolltechniken
  • Fassen, ziehen, schlagen (Kirmesschwinger; Heumacher)
  • Revers greifen
  • Kragen greifen
  • Extremitäten greifen
  • Festhaltetechniken
  • Boxabwehren
  • ect.